GIRLS‘ NIGHT OUT

„GIRLS‘ NIGHT OUT“ von Lucia Aniello (Co-B + R; USA 2016; Co-B: Paul W. Downs; K: Sean Porter; M: Dominic Lewis; 97 Minuten); das alte Lied: In der Jugendzeit war man ständig zusammen, bildete ein gemeinsames Weibsen-Bollwerk gegen „die Widrigkeiten“ des Lebens, hatte viel Spaß miteinander. Jetzt, ein Jahrzehnt später, trifft sich die vierköpfige Clique von einst, plus einer Freundin von Jess (SCARLETT JOHANSSON), in einem exklusiven Strandhaus in Miami wieder. Grund: Jess wird heiraten und strebt außerdem als Politikerin eine Karriere an. Natürlich läuft alles aus dem Ruder, spätestens, als ein bestellter männlicher Stripper versehentlich umkommt. Nun lautet das Motto: Wohin mit der Leiche? Außerdem flippt der Fast-Gatte von Jess immer bescheuerter aus.

Fünf hysterische Zicken zicken unerträglich bescheuert, überkandidelt, grölend, koksend, kotzend, kichernd, brüllend ohne Witz und noch weniger Verstand verbal herum. Auf dass alles zu einer permanenten Belästigung wird. Mit nur aufgesetztem, unerträglichem Unterleibs-„Humor“, dafür sagenhaft dämlich in jedem Moment und Motiv, um ebenso armselig wie stocksteif-lahm so etwas wie eine (behämmerte) Art von fraulicher „Hangover“-Nummer abzuziehen. Was hier, besser: wieso hier eine Scarlett Johansson mitmischt, bleibt fragwürdig wie rätselhaft (= 0 PÖNIs).