Fuchs und das Mädchen Kritik


DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN“ von Luc Jacquet (Fr 2007; 92 Minuten; Start D: 27.12.2007); dem Regisseur des 2006 „Oscar“-prämierten Dokumentarfilms „DIE REISE DER PINGUINE“, der weltweit außergewöhnliche Besucherrekorde für einen Dokumentarfilm erreichte.

In seinem ersten Spielfilm erzählt er von einer wundersamen Freundschaft: Zwischen einem 11jährigen Mädchen und einem Fuchs. Lila lebt mit ihren Eltern auf einem Hof am Rande eines GROSSEn, unberührten Naturschutzgebietes. Als sie eines Tages einen Fuchs entdeckt, ist es um sie geschehen. Immer und immer wieder sucht sie ihn und seine Nähe. Doch sie muss noch sehr viel Geduld und vor allem Zeit aufbringen, bevor es „soweit“ ist.

Die Freiheit für Mensch und Tier: Ein grandioser Naturfilm. Mit herrlichen Landschafts-, Natur- und vor allem auch Tier-Aufnahmen. Und der ebenso behutsam wie berührend entwickelten Geschichte um eine ungewöhnliche Tier-Mensch-Begegnung. Die ganz auf das Dreiecksverhältnis zwischen Natur, Tier und dem kleinen Mädchen ausgerichtet ist. Und dabei sich auch nicht scheut, schließlich schmerzhafte emotionale Fehlmotive einzubinden: Etwa, wenn Lila (vergeblich) bemüht ist, das Wild-Tier häuslich „zu dressieren“, gar einzusperren. Ein GROSSartiger tierischer Natur-Familienfilm. Mit herrlichen Bildern und Motiven von Kameramann Gérard Simon und seinem Team. Sie wurden in den italienischen Abruzzen und auf einer Hochebene im ostfranzösischen Département Ain aufgenommen.

Die kleine BERTILLE NOEL-BRUNEAU als Lila ist von unglaublich-schöner Kind-Kraft. Besitzt wunderbares Feingefühl und spielt mit absoluter Überzeugung dieses sensible Mädchen mit dem GROSSen Staunen und Herzen: Die Geburt einer wunderbaren Schauspielerin. „Der Fuchs und das Mädchen“ oder: Ein Sympathie-Ereignis von KINO; eine Hymne auf die NATUR und ihre Geschöpfe. Poetisch, bilderREICH und voller schöner Emotionen (= 4 PÖNIs).