ALTE JUNGS

„ALTE JUNGS“ von Andy Bausch (Co-B + R; Luxemburg 2016; Co-B: Frank Feitler; K: Carlo Thiel; M: Jeannot Sanavia; 90 Minuten); Thema brandaktuell, Film verschenkt es. Vier Opis aus dem Altersheim haben von den Bevormundungen-dort und von diesen ekligen autoritären Regeln die Faxen dicke, die Schnauze voll, und bemühen sich, „draußen“ eine eigene Alters-WG aufzubauen. Wie und wo und mit welchen Mitteln, egal, denn dieser – deutsch nachsynchronisierte – Film nuschelt oft unverständlich vor sich hin und her, ist geistig lahm, dramaturgisch im Rollator-Tempo, mit allerlei fülligen Nebensträngen durchtrieben, deren Spannungsgrad mit „simpel“ noch höflich umschrieben ist. Kaum etwas ist nicht vorhersehbar, die Bewegungsmüdigkeit steckt in Gänze an. „Alte Jungs“ vermag sich auf nichts richtig zu konzentrieren, zerfällt in Plappereien und ganz langsamen Absichten. Ein bedeutungsloser Film-Jammer (= 1 PÖNI).