ALIBI.COM

„ALIBI.COM“ von und mit Philippe Lacheau + (Co-B + R; Fr 2016; Co-B: Julien Arruti; Pierre Dudan; K: Dominique Colin; M: Maxime Desprez; Michael Tordjman; 90 Minuten); ach liebe hiesige Film-Händler, mit solchen Quatsch-Filmen versaut ihr regelrecht das imponierende Image des französischen Kinos hierzulande und unseren Lust-Geschmack auf neue französische Filme. Erst geht es – durchaus interessant – um ein „spezielles“ Unternehmen, das seinen (gut) zahlenden Kunden Alibis „verschafft“. Für was und wo auch immer. Dann aber konzentriert sich diese trübe Chose auf einige Figuren von den Alibi-Machern und seiner Kundschaft. Motto: Es läuft einiges schief. Wirr und aufdringlich-unangenehm wird daraufhin mit trübsinnigen wie kaum komischen Ei-Ta-Tei-Momenten und -Motiven herumgekaspert. Und am Ende haben sich alle ganz doll lieb.

Der (nach „Project Babysitting“ und „Ab in den Dschungel“) dritte Streifen des Schauspielers und Autors Philippe Lacheau ist blöd. Und dass hier schon mal Tiere „komisch“-bewusst misshandelt werden, macht den Schmarren zum definitiven Drecksfilm (= o PÖNIs).