10. Mann DVD-Kritik

Jack Gold ist ein britischer Spitzenregisseur, der Filme wie „Der Schrecken der Medusa“ oder “Charlie Muffin“ gedreht hat. Die Filme des Jack Gold sind oft anspruchsvoll, individualistisch, deshalb ist er nie Massen-populär
geworden.

DER 10. MANN“ von Jack Gold (USA/GB 1988; 100 Minuten; Video-Veröffentlichung: 05.03.1990; DVD-Veröffentlichung: 10.05.2005) entstand nach einem Roman von Graham Greene und behandelt das Thema ‘Schuld und Sühne‘.

Ein wohlhabender französischer Rechtsanwalt wird 1941 im besetzten Paris von den Nazis aufgegriffen und gemeinsam mit anderen verhaftet. Als einige von ihnen erschossen werden sollen, überredet Monsieur einen kranken jungen Mann, an seiner Stelle in den Tod zu gehen. Dafür können dessen Erben künftig in Wohlstand leben. Nach der Befreiung zieht es den Anwalt in sein Landhaus zurück, wo Mutter und Schwester des Getöteten hasserfüllt und mit Rachegedanken wohnen. Er gibt seine Identität nicht preis und wird zum nützlichen Helfer im großen Haus. Als jedoch ein Hochstapler erscheint und sich seinerseits als Hausherr ausgibt, nimmt ein verzwicktes Spiel ein tragisches Ende.

“Der 10. Mann“ von Jack Gold ist ein außergewöhnliches Drama um menschliche Schwächen mit schlimmen Folgen. In der überzeugenden Hauptrolle: der vorzügliche britische Schauspieler Anthony Hopkins. Wer auch mal leisere Töne mag, wird hiervon angetan sein.

Anbieter: „MGM Home Entertainment“